Vorstand & Satzung

Vorstand
Der Vorstand besteht laut Vereinssatzung aus dem Präsidenten (Vorsitzender), dem Vizepräsidenten (Stellvertreter) und dem Schatzmeister.

Aktueller Vorstand
Präsidentin (Vorsitzende): Marie-Anne Augustin
Vizepräsidentin (Stellvertreterin): Judith Ketterle
Schatzmeister: Jörg Ketterle

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt. Er bleibt solange im Amt, bis ein neuer Vorstand das Amt übernommen hat.
Die Amtszeit der Vorstandsmitglieder beträgt 2 Jahre, eine Wiederwahl ist möglich.
Die Tätigkeit der Vorstandsmitglieder ist ehrenamtlich und unentgeltlich.

 

Satzung
§ 1       Name, Rechtsform und Sitz

(1)  Der Verein führt den Namen

„PRIMARTE  Orchester der Preisträger  Freundeskreis e.V.“,
hat seinen Sitz in Frankfurt am Main und ist in das Vereinsregister eingetragen.

(2)  Die Vereins erstreckt sich zu Beginn auf das gesamte Bundesgebiet Deutschland

(3)  Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

 

§ 2       Zweck des Vereins

(1)  Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke i. S. d. §§ 51 –

58 des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung .
Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins

 

(2)  Zwecke des Vereins sind:
1. die finanzielle und ideelle Förderung hochbegabter Musikerinnen und Musiker
2. die Akzeptanz von Musikerinnen und Musiker durch Anregung von Konzerten

(3) Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

 

 

§ 3       Ziele

 Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch

(1)  Hochbegabte Musikerinnen und Musiker in der künstlerischen Weiterentwicklung zu       unterstützen und zu fördern mit Geldleistungen und Sachzuwendungen.

(2)  Das Orchester PRIMARTE  (ein projektbezogener Zusammenschluss von Musikerinnen und Musikern) als Klangkörper mit höchster musikalischer Qualitäten in Deutschland bekannt zu machen. (Projekte sind  Konzerte, Workshops und andere Veranstaltungen)

(3)  Konzertreisen des Orchesters zu unterstützen in Unterkunft und Transport.

(4)  Arbeitsmaterialen wie Noten und sonstiges Lehr- und Lernmaterial zu finanzieren.

(5)  Finanzierung von Musikinstrumenten

(6)  Druck von Einladungen und Infomaterialien

 

§ 4       Mitgliedschaft

Der Verein unterscheidet folgende Arten von Mitgliedern: Ordentliche Mitglieder, Fördermitglieder und Ehrenmitglieder.

(1)   Ordentliche Mitglieder können natürliche und juristische Personen,

mit einem jährlich festzulegenden Jahresbeitrag sein

(2)  Fördermitglieder können natürliche Personen  wie juristische Personen, Firmen, Gesellschaften mit einem jährlich festzulegenden Förderbeitrag sein.

(3)  Ehrenmitglieder können auf Vorschlag des Vorstandes durch die Mitgliederversammlung gewählt werden.

 

§ 5       Erwerb und Erlöschen der Mitgliedschaft

(1)    Der Antrag auf Aufnahme ist schriftlich zu stellen.

(2)    Die Mitgliedschaft erlischt durch

– den Tod eines Mitgliedes,

– die schriftliche Austrittserklärung : Der Austritt muß schriftlich mit einer Frist von drei Monaten zum Ende eines Kalenderjahres erklärt werden.

– den Ausschluß aus wichtigem Grund, insbesondere wegen vereinsschädigenden Verhaltens oder aus sonstigen wichtigen Gründen nach Ermessen des Vorstandes durch Vorstandsbeschluss.

(3)   Mitglieder die nach zweimaliger Aufforderung  nicht bezahlen, haben keinen Anspruch auf        Leistungen und werden auf geeignete Weise schriftlich hiervon benachrichtigt.

(4)  Ausgeschiedene Mitglieder haben keinen Anspruch auf Erstattung geleisteter Beiträge.

 

§ 6       Finanzen

Die zur Erfüllung des Vereinszweckes erforderlichen finanziellen Mittel werden insbesondere aufgebracht durch:

a)     Mitgliedsbeiträge. öffentliche Sammlungen

b)     Leistungen und Zuwendungen von dritten Personen und der öffentlichen Hand

c)     Erträge aus dem Vermögen des Vereins
Mittel des Vereins und sonstige Zuwendungen dürfen nur zu satzungsmäßigen Zwecken verwendet werden. Die Mitglieder erhalten aus ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Gewinnanteile und auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Keine Person darf durch Ausgaben, die den Vereinszwecken fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Der Ersatz von Auslagen ist in jedem Fall zulässig. Das Vermögen des Vereins und seine Erträge werden ausschließlich für Zwecke des Vereins verwendet.

 

§ 7       Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

1.   die Mitgliederversammlung

2.   der Vorstand

§ 8       Die Mitgliederversammlung

(1)  Der Mitgliederversammlung gehören alle Mitglieder des Vereins an. Sie wird vom Präsidenten oder Vizepräsidenten geleitet.

(2)  Die Mitgliederversammlung ( Hauptversammlung ) findet einmal im Jahr statt. Der Vorstand kann jederzeit, sofern das Vereinsinteresse dies erfordert, eine außerordentliche Mitglieder-versammlung einberufen. Auf Antrag von einem Drittel der ordentlichen Mitglieder ist vom Vorstand eine außerordentliche Mitgliederversammlung unter Angabe des Verhandlungs-gegenstandes einzuberufen.

(3)  Zu den Aufgaben der Mitgliederversammlung gehört insbesondere:

  1. Entgegennahme des Geschäftsberichtes des Vorstandes, des Rechenschaftsberichtes

und des Haushaltsvoranschlages für die kommenden Geschäftsjahre

  1. Entlastung der Vorstandsmitglieder
  2. Wahl der Vorstandsmitglieder
  3. Beschluß über Satzungsänderungen und freiwillige Auflösung der Gesellschaft sowie

die Änderung des Gesellschaftszweckes

  1. Beschlußfassung über die sonstigen Angelegenheiten des Vereins, soweit sie nicht zur Zuständigkeit anderer Organe des Vereins gehören.

(4)  Jede Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, wenn zu ihr mit einer Frist von vier Wochen unter Angabe von Zeit, Datum und Ort sowie der vorläufigen Tagesordnung eingeladen worden ist. Das Datum des Poststempels genügt zur Fristwahrung.

(5)  Stimmberechtigt ist jedes ordentliche Mitglied. Stimmübertragung ist unzulässig.

(6)  Anträge sind spätestens drei Wochen vor Beginn der Mitgliederversammlung mit kurzer Begründung schriftlich an den Vorstand zu richten. Antragsberechtigt ist jedes Mitglied. Anträge werden auf der Mitgliederversammlung behandelt, wenn dies der Vorstand mit einfacher Mehrheit beschlossen hat. Vom Vorstand nicht vorgelegte Anträge werden zu Beginn der Mitgliederversammlung zur Diskussion gestellt und behandelt, wenn mehr als 50 % der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder dies verlangen.

(7)  Beschlüsse bedürfen der einfachen Mehrheit, Änderungen der Satzung bedürfen der Zweidrittelmehrheit, Änderung des Vereinszweckes, die Auflösung des Vereins oder die Übertragung von Vermögen bedürfen der 4/5-Mehrheit der gültig abgegebenen Stimmen der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

(8)  Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom
Vorsitzenden und Protokollführer zu unterzeichnen ist. Sie soll insbesondere enthalten:

–       die Zahl der anwesenden Mitglieder

–       die Abstimmungs- und Wahlergebnisse

–       Anträge und Beschlüsse samt Namen der Antragsteller

–       Beschlüsse sind im Wortlaut zu protokollieren.

Jedes Mitglied hat das Recht, in die Protokolle Einsicht zu nehmen.

 

§ 9       Der Vorstand

(1)  Der Vorstand besteht aus dem Präsidenten ( Vorsitzender ), dem Vizepräsidenten
( Stellvertreter ) und dem Schatzmeister.  Der Präsident und der Vizepräsident sind Vorstände im Sinne § 26 BGB und vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich jeweils allein. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt. Er bleibt solange im Amt, bis ein neuer Vorstand das Amt übernommen hat.

(2)  Die Amtszeit der Vorstandsmitglieder beträgt 2 Jahre, eine Wiederwahl ist möglich.

(3)  Scheidet ein Vorstandsmitglied aus, so kann sich der Vorstand bis zur nächsten Mitglieder-versammlung durch Wahl selbst ergänzen.

(4)  Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins und die Verwaltung und Erhaltung des Vereinsvermögen gemäß der Satzung und den Beschlüssen der Mitgliederversammlung. Insbesondere obliegt es ihm, alle Maßnahmen zu treffen, die zur Erfüllung der Vereins-aufgaben erforderlich sind. Der Vorstand hat die Beschlüsse der Mitgliederversammlung vorzubereiten und auszuführen. Der Präsident beruft nach Bedarf die Sitzungen des Vorstandes schriftlich unter Mitteilung der Tagesordnung ein und leitet die Sitzung.

(5)  Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle Vorstandsmitglieder eingeladen und mindestens 2 anwesend sind. Der Vorstand entscheidet mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Präsidenten den Ausschlag. Wenn alle Vorstandsmitglieder einverstanden sind, können Beschlüsse auch auf schriftlichem oder fernmündlichem Weg gefasst werden.

(6)  Der Vorstand hat das Recht, sich eine Geschäftsordnung zu geben, die insbesondere das Delegieren einzelner Aufgaben auf Vorstandsmitglieder, Geschäftsführer oder andere Mitarbeiter des Vereins ermöglicht.

(7)  Der Vorstand hat das Recht zur Bestellung eines hauptamtlichen Geschäftsführers.

 

§ 10     Die regionalen Unterorganisationen

            Für die regionale Präsenz kann der Vorstand Unterorganisationen bilden, die ihm unterstehen.

 

§ 11     Der Beirat

           Der Beirat berät den Vorstand in allen Fragen seines Aufgabenbereiches.  Beiräte müssen nicht Mitglied sein. Die Berufung der Beiratsmitglieder obliegt dem Vorstand.

 

§ 12     Auflösung des Vereins

(1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung und nur mit 4/5-Mehrheit der stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden. Falls die Mitgliederver-sammlung nichts anderes beschließt, sind der Präsident, der Vizepräsident und der Schatzmeister zu Liquidatoren zu bestellen. Dieser Beschluß bedarf der Einstimmigkeit.

(2) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbe-günstigte Körperschaft, die das Vermögen unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

 

§ 13     Diese Satzung wurde von der Mitgliederversammlung am  18.01.2005 beschlossen und tritt nach Genehmigung durch das Registergericht und Erteilung der Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt in Kraft. Damit erlöschen alle früheren Satzungen des Vereins.

Frankfurt, den 24.09.2009